Wohnen im Gehöft

Projektwettbewerb Selektiv, Studienauftrag Generation Wohnen

In der neuen Siedlung sollen 80-100 Wohnungen für alle Generationen und verschiedene Lebensstile möglich sein. Nebst dem Wohnangebot soll in gemeinschaftlich genutzten Räumen und Flächen im Innen- und Aussenbereich das genossenschaftliche Zusammenleben stattfinden können.

«Ein Gehöft ist ein bebautes Grundstück ländlichen Typs, das als Wohn- und Arbeitsstätte angelegt ist für Personen, die eng miteinander verwandt sind oder gemeinsam wirtschaften.» (Definition nach Wikipedia)

Das neu interpretierte Gehöft bilden jeweils drei Häuser mit unterschiedlichen Wohntypologien: Das Haus in der Mitte - das «Werk-Haus» - so benannt aufgrund seines offenen Erdgeschosses mit Velo-/Gartenhalle, Waschsalons und jeweils einem flexibel nutzbaren Raum bietet offene, zur Gasse orientierte Wohnungen an, die einzigen mit einer von der Laube abgewandten Loggia. Der Nord-Süd-Typ, das «Kopfhaus» bietet gross- zügige Veranden und nutzungsneutrale Einzelzimmer mit einer grossen Wohnküche als Zentrum der Wohnung. Das lange Volumen mit der Laube zur Gasse hin bietet Ost-West durchgesteckte Wohnräume mit Zimmerclustern.

Auftraggeberschaft: HGW Heimstätten-Genossenschaft Winterthur

Landschaftsarchitektur: Kollektiv Nordost GmbH Soziologie: Eveline Althaus, Dr. Sc. ETH

2019 - 2020

Historisches Gehöft als Referenz
Visualisierung der neuen Quartiergasse
Schwarzplan 
EG mit Umgebung 
Ansicht Strasse 
Schnitt