Arealplanung Jakob-Strasse Süd, Biel

Studienauftrag im Einladungsverfahren

Auf einem Perimeter von rund 46‘000m2, an der Schnittstelle zwischen Wohnen und Industrie, entsteht ein dichtes, durchmischtes Wohn- und Gewerbequartier mit 5560 Wohnungen und einem öffentlichen Park in seiner Mitte. Als Bebauungsstruktur wird eine heterogene, integrative Strategie, basierend auf einem modularen System vorgeschlagen, welche bestehende Typologien aufnimmt und so auf das heterogene Umfeld mit seinen unterschiedlichen Dichten und Bebauungsstrukturen reagieren kann. Die Bebauung rund um den Park soll eine verträgliche aber doch angemessen hohe Dichte erreichen. Es gilt: Maximale Verdichtung für maximalen Freiraum. Die bestehende Shedhalle wird zum integrativen Element des Parkes und in den einzelnen Etappen sukzessive zurückgebaut. Der Abbruch kann aber nur durch die Kompensation eines ebenbürtigen ideellen Werts geschehen. Der Ersatz erfolgt somit nicht durch eine bauliche Struktur, sondern durch einen öffentlichen Freiraum. Dieser schafft als neuer identitätsstiftender, öffentlicher Ort einen Mehrwert im Quartier und wirkt, in Anbetracht der neuen Entwicklung in nächster Umgebung mit vielen Wohnbauten, als Zentrumsfunktion für das übergeordnete Quartier Bötzingen.

Projektstatus: Empfohlen zur Weiterbearbeitung

Mitarbeit: Johanna Blättler, Danièle Heinzer, Nik Bieri, Evelyn Steiner Zusammenarbeit: Beglinger + Bryan Landschaftsarchitektur

Auftraggeberin/Veranstalterin: Einwohnergemeinde Biel, Abteilung Stadtplanung

2016

Schwarzplan Biel
Collage Hochhaus
Collage Blick in den Park
Collage Blick in die Jakobstrasse
Foto Gipsmodell
Aufnahme Parkanlagen 
Etappierung Baufelder+Park 
Situation 
Bau- und Wohntypologien 
Grundriss Regelgeschoss 
Schnitt Baufelder + Collagenansicht